Defektpixel-Test: Bildschirm in 5 Farben prüfen

Ein einzelner defekter Pixel fällt im Alltag kaum auf – vor einer gleichmäßigen Vollbildfarbe sofort. Dieser Test führt dich in fünf Schritten durch alle relevanten Farben, ohne Software zu installieren.

Schwarz · #000000
Klick oder Leertaste: nächste Farbe · ESC: beenden
Farbe 1 von 5

So testest du deinen Bildschirm in 5 Schritten

  1. Reinige das Display mit einem trockenen Mikrofasertuch – Staub sieht sonst wie ein Defekt aus.
  2. Dimme das Raumlicht und stelle die Displayhelligkeit auf etwa 70–100 %.
  3. Starte den Vollbild-Test und gehe die Farben Schwarz, Weiß, Rot, Grün und Blau durch.
  4. Betrachte jede Farbe aus rund 30 cm Abstand und aus leicht verändertem Blickwinkel.
  5. Notiere Auffälligkeiten mit Position (z. B. „oben links, 5 cm vom Rand“) – das hilft beim Support.

Zwischen den Farben wechselst du per Klick oder Leertaste. Mit ESC beendest du den Test jederzeit.

Tote Pixel, hängende Pixel, Hot-Pixel – der Unterschied

Ein toter Pixel leuchtet überhaupt nicht und bleibt auf allen Farben dunkel. Auf weißem Hintergrund siehst du ihn als schwarzen Punkt.

Ein hängender Pixel (Stuck-Pixel) leuchtet dauerhaft in einer Farbe – meist Rot, Grün oder Blau. Er fällt vor allem auf Schwarz auf, wo er als heller Farbpunkt erscheint.

Ein Hot-Pixel ist ein dauerhaft weiß leuchtender Pixel. Alle drei Varianten lassen sich mit demselben Test finden, weil sie jeweils auf einer anderen Hintergrundfarbe maximal auffallen.

Was du bei einem Fund tun kannst

Prüfe zuerst die Pixel-Policy des Herstellers: Viele Hersteller erlauben eine bestimmte Anzahl defekter Pixel, bevor ein Gerät als Garantiefall gilt – häufig ab 3 bis 5 Fehlern, bei manchen Modellen auch gar keine Toleranz in der Bildmitte.

Hängende Pixel lassen sich gelegentlich mit einem Pixel-Refresh-Video über mehrere Stunden „lösen“. Ein echter toter Pixel ist Hardware-defekt und bleibt dauerhaft.

Häufige Fragen

Brauche ich Software für den Pixel-Test?

Nein. Der Test läuft komplett im Browser als Vollbildanzeige. Du kannst ihn auf jedem Gerät öffnen – auch auf einem Fernseher mit Browser oder auf dem Smartphone.

Wie viele Farben braucht ein vollständiger Test?

Fünf: Schwarz, Weiß, Rot, Grün und Blau. Damit deckst du alle drei Subpixel sowie die Hintergrundbeleuchtung ab. Graustufen sind eine sinnvolle Ergänzung für Banding-Tests.

Sind Staubpunkte dasselbe wie defekte Pixel?

Nein, aber sie sehen ähnlich aus. Reinige das Display zuerst und prüfe, ob der Punkt an derselben Stelle bleibt, wenn du den Blickwinkel änderst. Staub wandert mit dem Wischen, ein Pixelfehler nicht.

Kann ich den Test auch auf dem Handy machen?

Ja. Öffne die Seite im Browser, tippe auf Vollbild starten und wechsle die Farben per Tipp. So findest du Fehler auf OLED-Smartphones schnell.

Was kostet ein Pixelfehler-Test beim Händler?

Händler verlangen dafür oft 20–50 € oder führen ihn nur im Rahmen einer Reklamation durch. Der Test hier ist kostenlos und dauert rund zwei Minuten.

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